Schneiden

Der Rebschnitt ist für die Fruchtbarkeit der Rebe von entscheidender Bedeutung. Wir führen den Rebschnitt bei den Blauburgundern so aus, dass eine letztjährige Rute, die sich aus dem Kopf entwickelt hat stehen gelassen wird. Zusätzlich schneiden wir eine letztjährige Rute aus dem Kopf bis auf ca. zwei Augen zurück. Aus diesem sogenannten Zapfen wird sich dann wieder eine stabile Rute fürs nächste Jahr entwickeln.

Ausrüstung

notwendige Ausrüstung

Begutachtung

Rebstock begutachten

Rebstock schneiden

Rebstock schneiden

Wir benötigen in erster Linie eine gute Rebschere, festes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung. Ausserdem schadet es nicht Handschuhe zu tragen. Die geschnittenen Ruten können wie Peitschen wirken, eine Brille könnte hier die Augen vor Schlägen schützen. Vor dem Ansetzen der Schere lohnt es sich, den Rebstock etwas genauer anzusehen. Schliesslich muss man sich jetzt entscheiden, welche Rute denn als sogenannte Fruchtrute stehen gelassen werden soll. Das alte Holz und die vorigen Ruten werden abgeschnitten. Dabei ist darauf zu achten, dass so nah am Kopf wie möglich abgeschnitten wird. Und dabei nicht vergessen, einen Zapfen fürs nächste Jahr stehen zu lassen.

Fruchtrute

Fruchtrute auf richtige Länge schneiden

geschnittener Rebstock

geschnittener Rebstock

geschnittener Rebberg

geschnittener Rebberg

Die stehen gelassene letztjährige Rute wird als Fruchtrute bezeichnet. Sie sollte gesund, nicht zu dick und nicht zu dünn sein, damit sie Früchte tragen und im Frühling gebogen werden kann. Der geschnittene Rebstock mit einer Fruchtrute und einem Zapfen. Der Rebberg sollte bis Ende März geschnitten sein. Das alte Holz wird in jede zweite Gasse gelegt und später dann gehäckselt (per Maschine).

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